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Drei Tage, drei Städte: LPRS>>Exkursion 2017 ins Rhein-Neckar-Gebiet

Um 5:29 Uhr hieß es am vergangenen Montag: Abfahrt in das circa 500 km entfernte Rhein-Neckar-Gebiet. Zwölf zu dieser Zeit noch leicht verschlafene LPRS-Mitglieder machten sich auf den Weg und waren schon ganz gespannt, was sie in der Ferne erwarten würde. Dank des Organisationsteams waren alle bestens mit Early-Bird-Päckchen ausgestattet und für die Folgetage vorbereitet. 

Bereits wenige Stunden später trudelten alle in der Unterkunft in Ludwigshafen ein. Nach einem kurzen Moment des Frischmachens ging es gleich wieder los. Schließlich wollte man keine Zeit verlieren und der erste Termin in Heidelberg stand auch schon an. Nach einem kurzen Abstecher in der schönen Altstadt Heidelbergs, machte sich der LPRS auf die Suche nach dem SAP AppHaus, die erste Station der diesjährigen Exkursion.  

>> Tag 1 | Einmal in die Welt des Design Thinkings eintauchen

Auf einem Areal mit zwei großen Backsteingebäuden trudelte die Gruppe in das Büro des SAP AppHaus ein, das sich, wie wir später erfuhren, in einer ehemaligen Tabakfabrik befindet. Im Eingangsbereich wurden wir von Maren Christin Müller, LPRS-Alumna, empfangen, die uns zunächst durch die Räumlichkeiten führte. Diese sahen definitiv nicht nach klassischer Büroumgebung aus. Statt Grau- und Schwarztöne erwartete uns Farbe satt, statt Ordnung und Geradlinigkeit pure Kreativität in allen Ecken und Wänden. Unter Anbetracht der Tatsache, was täglich im AppHaus, das 2013 von der SAP SE ins Leben gerufen wurde, passiert, verwundert diese Raumgestaltung kaum: In Kooperation mit verschiedenen Kunden werden die Räume genutzt, um in einer kreativen Arbeitsatmosphäre Workshops durchzuführen. Eingerichtete Themenräume, die einen in die Welt von 1001 Nacht versetzen, in die Rolle von Sherlock Holmes schlüpfen lassen oder eine Umgebung im Bauhaus- oder auch Kinderzimmerstil ermöglichen, regen neue Arbeitsweisen an und fördern eine offene, nutzerzentrierte Haltung („Mindsets“). Dadurch werden der Kunde und seine Bedürfnisse zum Ausgangspunkt eines Problemlösungsprozesses – im Sinne Team-Mission: „humanizing business through Design“. Nach der thematischen Einführung durch Maren, durften wir anschließend mehr über die Kommunikation beim SAP AppHaus von Glória Costa und Kristina Gaun erfahren. Zum Abschluss bekamen wir außerdem Anregungen für Design Thinking Methoden mit auf den Weg, die wir künftig auch für LPRS-Aktivitäten nutzen können.  

Anschließend ließen wir den Tag in der Sonne ausklingen. Nach einem traumhaften Ausblick auf das Heidelberger Schloss, ein paar Erinnerungsbildern sowie Speiß und Trank später, landeten wir alle in den Federn, um Energie für einen mit viel Programm gefüllten zweiten Exkursionstag zu tanken.  

>> Tag 2 | Kommunikationsarbeit in verschiedenen Branchen und Bereichen  

Der zweite Exkursionstag startete nach einem gemeinsamen Frühstück bei Verivox in Heidelberg, wo uns schon LPRS-Alumna Sabrina Sassen erwartete. Nachdem sowohl Verivox als auch unsere Social Media Kanäle mit Inhalten gefüllt wurden und sich alle mit Leckereien des für uns aufgebauten Buffets versorgt hatten, durften wir in die Kommunikationsarbeit von Verivox einsteigen. Dagmar Ginzel, CCO, führte uns in die besonderen Herausforderungen in der Kommunikation des Online-Unternehmens ein. Themen wie Organisation und Positionierung nach außen griffen das in der Theorie Gelernte wunderbar auf. In der anschließenden Fragerunde durften wir all unsere Anliegen, denen sich Frau Dagmar Ginzel und Sabrina gerne stellten, loswerden.  

Mit etwas Wegproviant im Gepäck ging es dann mit der Tram quer durch Mannheim zu unserer zweiten Station des Tages: der BASF SE. Nachdem alle mit einem Besucherausweis ausgestattet waren, führten uns Alumnus Matthias Bartmann und Diana Weitenkopf, Strategic Planning & Monitoring, anschließend in die BASF-Besucherausstellung, durch die wir spielerisch erfuhren, in welchen Lebensbereichen BASF-Produkte wie Kunststoffe, Textilien oder Chemikalien eine Rolle spielen. Anschließend nahm sich Anke Schmidt, Senior Vice President - Corporate Communications & Government Relations, Zeit für uns und zeigte, wie die Kommunikationsarbeit in einem international tätigen Unternehmen wie der BASF aussehen kann. Auf Wunsch der Teilnehmer sprachen wir außerdem im Speziellen über die beiden Themenbereiche Krisenkommunikation und Kommunikations-Controlling. Zudem stellte Diana Weitenkopf uns das Volontariat bei der BASF vor, über das wir uns anschließend austauschten und somit spannende Einblicke über mögliche Berufseinstiege und Ausbildungsgänge in unserer Branche erfuhren. Abgerundet wurde unser Besuch mit einer Werksführung, bei der wir eine Stunde lang gemütlich aus dem Bus heraus mehr über das sieben Kilometer lange Gelände der BASF – dem größten Chemieproduktionsstandort der Welt – und den dort ablaufenden chemischen Vorgängen lernen durften.  

Unsere weite Anreise in das Rhein-Neckar-Gebiet nutzen wir am Abend außerdem, um uns in Mannheim mit einigen der ortsansässigen Alumni zu treffen. Umgeben von mexikanischem Ambiente des Restaurants Barrios konnten wir weitere Fragen stellen, unsere bisherigen Eindrücke Revue passieren lassen und gemeinsam einen schönen Abend verbringen.  

>> Tag 3 |  Wie Marktforschung und Kommunikation zusammenpassen  

Alle gute Dinge sind drei und so ließen wir uns auch einen dritten Tag Exkursion nicht entgehen. Dieser stand ganz im Zeichen der Marktforschung. Im Mannheimer Spiegel Institut, das durch Professor Bernt Spiegel gegründet wurde, führte uns Geschäftsführerin Beate Irmer in das Thema ein. Anschließend erfuhren wir anhand spannender Kundenbeispiele, welche Methoden in der Marktforschung eingesetzt werden und wie Daten aus der Marktforschung auch für die Kommunikation immer stärker an Relevanz gewinnen. Bettina Weber, Direktorin der hauseigenen Kommunikationsagentur des Spiegel Institut, zeigte dazu exemplarisch Kommunikationskampagnen. Anschließend durften wir die Räumlichkeiten des Instituts besichtigen und so die Rolle eines Beobachters oder Fokusgruppenteilnehmers nachempfinden.  

Um die Mittagszeit verabschiedeten wir uns Richtung Innenstadt, in der wir den Tag, bevor wir uns mit viele Eindrücken reicher auf den Rückweg nach Leipzig begaben, mit etwas Sightseeing und einer gemeinsamen Feedbackrunde bei Kaffee ausklingen ließen.   

Abschließend bleibt nur noch Eines zu sagen: Danke. Danke für die tollen Eindrücke, die wir erhalten durften und die Zeit, die uns gewidmet wurde. Danke bei allen involvierten Alumni, die uns wahnsinnig toll unterstützt haben, Danke beim Orga-Team und natürlich Danke bei allen Unternehmensvertretern für die offenen und wertvollen Gespräche.  

Wir freuen uns auf hoffentlich weitere Begegnung mit euch :-)  

 

Text: Stephanie Schopf, 2. Semester Communication Management

Bilder: LPRS

 

 

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