PR-Talk to Go #4: Alexander Klepel über die Herausforderungen in der NPO-Kommunikation

Mozilla = ein Browser? Weit gefehlt. Mit Policy-Arbeit, Machine-Learning, Virtual Reality sowie Community Arbeit deckt Mozilla ein breites Themenspektrum ab und setzt sich als Non-Profit-Organisation zugleich für Internet Health, Datenschutz und Co. ein. Die Rolle der Kommunikation ist dabei von unschätzbarem Wert für die Wahrnehmung und die Unterstützung innerhalb und außerhalb der Organisation. Zwischen Nutzergewohnheiten, Internetriesen und kleinem Budget erzählt uns Alex Klepel als Kommunikationsleiter im Bereich Open Innovation im Gespräch mit LPRS>>Mitglied Sarah Maus vom täglichen Spagat und großen Visionen bei Mozilla. Einblicke in die Kommunikationsarbeit einer dezentralisierten NonProfit-Organisation und viele weitere Fragen & Antworten gibt es in einer neuen Folge des LPRS Podcast PR Talk to go.

Link zur ganzen Episode: https://soundcloud.com/user-453134402/lprs-podcast-4-alex-klepel-uber-die-herausforderungen-in-der-npo-kommunikation

Text und Gespräch: Sarah Maus, Paula Auksutat

Der LPRS in der Kommunikationswelt zwischen Rhein und Ruhr – Sommerexkursion 2019

Die jährliche Sommerexkursion führte 15 Aktive des Leipziger Public Relations Studenten e.V. (LPRS) diesmal in die Region Rhein-Ruhr. In Düsseldorf und Essen standen dabei Anfang August drei spannende Tage auf Beratungs-, Agentur- sowie Unternehmensseite auf dem Programm. Mit dabei: PRCC Personal- und Unternehmensberatung, komm.passion, JP | KOM und thyssenkrupp.

Zunächst begrüßte PRCC-Geschäftsführer Thomas Lüdeke die Exkursionsteilnehmenden im Büro in der Düsseldorfer Altstadt. Als spezialisierte Personalberatung für Kommunikation und Marketing haben sich Lüdeke und sein Kollege Philip Müller einen Namen in der Branche gemacht und sind seit April 2019 zudem Förderer des LPRS e.V. Doch während man aus Studierendensicht bereits Erfahrungen in Unternehmen und Agenturen sammeln konnte, stellte die Arbeit eines Personalberaters für alle nach wie vor weitgehende terra incognita dar. Lüdeke nahm sich die Zeit für Einblicke in meist gar nicht so alltägliche Welt der Personalberatung. „Da führt man dann beispielsweise auf einmal ein Gespräch auf Mallorca“, erzählte er die Anekdote seines Kollegen, der spontan einen Kandidaten auf der spanischen Urlaubsinsel traf. Generell seien standardisierte Bewerbungsgespräche nicht mehr zwangsläufig zeitgemäß. Man setze sich auch mal mit Kandidatinnen oder Kandidaten in ein Café, um ungezwungen für eine halbe Stunde zu reden. „Unkonventionelles gehört dazu. Das zeigt auch, wie flexibel man ist“, so Lüdeke.

Neben der Personalvermittlung auf Leitungsebene bringt PRCC auch aufstrebende Nachwuchskommunikatorinnen und -kommunikatoren mit Agenturen und Unternehmen zusammen. Ein wertvoller Ratschlag für das nächste Bewerbungsgespräch: Dialogorientierung. „Als Bewerberin oder Bewerber sollte man es vermeiden, im Gespräch in den Präsentationsmodus zu gehen und sich ausschließlich selbst darzustellen. Der Dialog mit dem Gesprächspartner muss im Vordergrund stehen“, erläutert Lüdeke einen der Fallstricke in der Kandidatenauswahl.

Wie komm.passion seine Organisationsstruktur dem Kunden anpasst

Mit zahlreichen weiteren Karrieretipps im Gepäck ging es am Folgetag weiter zu Förderer komm.passion. Gründer und CEO Prof. Dr. Alexander Güttler, Senior Consultant Laura Sorgenicht sowie Junior Consultant und LPRS-Alumnus Sebastian Weber berichteten über die Kommunikationsagentur. Im Zentrum des Interesses – die Organisationsstruktur von komm.passion. Denn die Agentur um Gründer Güttler arbeitet seit einem Markenrelaunch vor gut zwei Monaten offiziell nicht mehr nur agil, sondern ‚amorph‘. Was das in der Praxis heißt: 2014 führte die Agentur Projektgruppen ein, die in jeweils auf das Kundenproblem und eigene Kapazitäten abgestimmter Zusammensetzung arbeiten. „So erhält man bei uns auch als Einsteiger in der Position eines sogenannter Project Owners die Verantwortung für kleinere Projekte. Diese werden dann mit der Zeit komplexer“, erklärte Güttler.

In ihrer Funktion als Projektleiter geben die Project Owner (PO) dabei jeden Freitag ihre Planungen, wie sie Mitarbeiter in der kommenden Woche einsetzen wollen, an eine zentrale Stelle weiter. Die konsolidierten Wünsche werden dann am Montagvormittag auf einer Tafel vorgestellt und im Rahmen einer standortübergreifenden Videokonferenz diskutiert, um Überbuchungen von Mitarbeitern zu vermeiden. Als Pendant des Project Owners kommt zudem ein erfahrener Berater als Supervisor hinzu. Sie werden in gewissen Fällen durch einen Kreativdirektor oder weitere Sub-Project Owner ergänzt.

thyssenkrupp im Wandel

Von Düsseldorf-Bilk ging es nach Essen – das Ziel: thyssenkrupp. Jakob Barzel (Pressesprecher Konzernthemen), Patricia Janßen (Content Manager) und Julia Weil (Volontärin Unternehmenskommunikation) führten die Studierenden durch das 2010 eröffnete thyssenkrupp Quartier auf dem Gelände der ehemaligen Krupp-Gussstahlfabrik. Es wird deutlich, dass sich der deutsche Traditionskonzern mit Blick auf die vergangenen Jahre nicht nur unternehmerisch in einem starken Wandel befindet. Im Gespräch ging es um die Bedeutung der Marke thyssenkrupp und interne Markenbotschafter, Social Media, den Social CEO und die Customized Agency Bobby & Carl sowie Veränderungskommunikation im Rahmen von Wechseln im Top-Management, der letztendlich gescheiterten Konzernteilung und des folgenden Strategiewechsels. Barzel und Janßen zeigten, wie sich auch die Kommunikation durch die Herausforderungen gewandelt hat.

Während andere Unternehmen für einen geplanten Markenrelaunch große Budgets zur Verfügung stellen können, musste thyssenkrupp mit weitaus weniger finanziellen Ressourcen auskommen. „Das musste dann natürlich kreativ angegangen werden“, erläutert Content-Managerin Janßen beispielsweise die Idee, die Belegschaft zunächst mit Spraydosen sowie Schablonen für den neuen Markennamen sowie das Logo auszustatten. Einen großen Erfolg bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellten laut Pressesprecher Barzel zudem die blauen Turnschuhe dar, mit denen Ex-CEO Heinrich Hiesinger und Kommunikationschef Alexander Wilke einst das Cover des PR Reports zierten und in deren interne Kommunikation auch Bobby & Carl, die Joint-Venture-Agentur mit thjnk, involviert war.

Nachhaltigkeitskommunikation bei JP | KOM

Nach dem abendlichen Treffen mit der LPRS-Regionalgruppe Rhein-Ruhr stand zum Abschluss der Sommerexkursion der Besuch bei Förderer JP | KOM an. Mit den LPRS-Alumni Manuel Wecker, Director Digital, und Melanie Raudszus, Beraterin bei der Düsseldorfer Agentur, rückte die Arbeit der Studierenden im Rahmen eines Kurzworkshops selbst in den Fokus. Das Thema konnte angesichts der anhaltenden Diskussion um Fridays for Future und die unternehmerische Verantwortung im Klimawandel nicht aktueller sein. In Kleingruppen galt es ein Nachhaltigkeitskonzept für einen großen Versandhändler zu entwickeln. Die 6-3-5-Methode zur Ideenfindung entstammte der Toolbox von JP | KOM und förderte zahlreiche Ideen zu Tage. Diese reichten von Blicken hinter die Kulissen der Logistik, der Entwicklung unternehmenseigener Nachhaltigkeitsziele bis zur stärkeren Einbindung weiterer Stakeholder – wie Umweltorganisationen oder Medien – durch Dialogformate und Hintergrundgespräche.

Der LPRS e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten für die vielfältigen Einblicke und einen spannenden Austausch.

Text: David Eeckhout

Kommunikation für Cleantech-Unternehmen – von der Technologie zum Impact – WISSENschafftPRAXIS mit Jan Christoph Bohnert von Life Size Media

Unter dem Titel „Kommunikation für Cleantech-Unternehmen in Zeiten von Fridays for Future” fand am 23. Juli 2019 das Format WissenSchafftPraxis des LPRS e.V. statt. Jan Christoph Bohnerth, Head of Campaigns für Deutschland bei Life Size Media, war in Leipzig zu Gast und gab einen Einblick in die besonderen Herausforderungen bei der Cleantech-Kommunikation und die Arbeit von Life Size Media.

Während in Deutschland neue Hitzerekorde aufgestellt wurden, fanden sich viele aktive Vereinsmitglieder des LPRS e.V. (LINK: www.lprs.de) sowie externe Gäste am 23. Juli zum letzten WissenSchafftPraxisVortrag in diesem Semester ein. Bei Temperaturen jenseits der 40 Grad, die in dieser Woche gemessen wurden, könnte das Thema Klimawandel kaum aktueller sein. Doch obwohl die Klimakrise das gesellschaftliche und politische Thema der Stunde ist, wissen viele Menschen mit dem Begriff Cleantech noch wenig anzufangen. Cleantech – wörtlich „saubere Technologien“ – meint Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen, die durch Effizienz- und Produktivitätssteigerungen die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren und gleichzeitig Kosten mindern. Life Size Media (LINK: lifesizemedia.com) hilft führenden Unternehmen, die solche Technologien entwickeln, ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu stärken.

Cleantech-Unternehmen sind unter anderem in den Bereichen Elektromobilität, Speichertechnologien und Energieerzeugung vertreten – allesamt hochtechnische Themen. Diesen Fokus auf die Technologie und die Funktionsweise nennt Jan Christoph Bohnerth als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Branche. Die Ingenieure, Tüftler und Entwickler der Lösungen schaffen es oft nicht, ein attraktives Narrativ rund um ihre Produkte zu kreieren. Die Einsatzfelder der Technologien sind häufig im B2B-Bereich; die Unternehmen müssen trotzdem ansprechende und begeisternde Geschichten erzählen, um ihre Geschäftsziele zu erreichen. Als gelungenes Beispiel dafür zeigte der Referent ein Video (https://www.youtube.com/watch?v=Q_hw2XhkqLY), das Life Size Media für Climeworks (www.climeworks.com) produziert hat. Das Unternehmen filtert CO2 aus der Atmosphäre und speichert es unterirdisch in Gesteinsschichten, was für negative Emissionen sorgt. Die Kommunikation des Unternehmens legt den Fokus nicht auf die Technologie, sondern auf den erzielten Impact und schafft es so, auch Laien abzuholen.

Nachhaltigkeit ist das „Buzzword“ der Stunde, viele Menschen interessieren sich plötzlich für Umweltschutz und das Klima. Für wie langfristig und nachhaltig hältst du diese Veränderung im Bewusstsein der Menschen?

Jan Christoph Bohnerth:Ich bin mir sicher, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem man Fakten wie die Klimaerwärmung nicht mehr wegdiskutieren kann. Durch die „Fridays for Future“-Bewegung ist klar geworden, wie bedrohlich die Situation ist und dass wir extrem schnell extrem drastisch handeln müssen. Mit unserer Arbeit helfen wir Unternehmen, die umweltfreundliche Lösungen anbieten, ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen. Fridays for Future hat ein Umdenken in der Gesellschaft bewirkt. Dass nachhaltige Unternehmen positiv wahrgenommen werden und an andere entsprechende Forderungen gestellt werden, begrüßen wir sehr.

 

Trotz der großen Aufmerksamkeit für die Klimadebatte kann mit dem Begriff Cleantech nicht jeder etwas anfangen. Ist deiner Meinung nach in der breiten Masse kein Interesse für saubere Technologien da?

Die große Herausforderung ist, dass die Unternehmen, mit denen wir arbeiten, sich in einem hochtechnischen Umfeld bewegen und die Produkte und Lösungen oft nicht leicht zu verstehen sind. Die Klimadebatte hilft Cleantech-Unternehmen trotzdem. Wenn die Nachhaltigkeit von Unternehmen plötzlich zum Thema für deren Kunden und Investoren wird, führt das zu einem Umdenken auf Entscheiderebene. Unternehmen entwickeln ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und plötzlich werden Hindernisse, die einer Veränderung in Richtung saubere Technologien bisher im Weg standen, überwunden.

 

Ist unternehmerische Nachhaltigkeit deiner Meinung nach eine kommunikative Herausforderung beziehungsweise ein Problem, das durch Kommunikation gelöst werden kann?

Nachhaltigkeit für Unternehmen muss definitiv an die Unternehmensstrategie anknüpfen. Wenn das Thema nur in der Kommunikation verortet ist und dafür da ist, Imageproblemen mit ein bisschen CSR-Arbeit entgegenzuwirken, hilft das nur bedingt. Wenn aber die Geschäftsführung dafür sensibilisiert ist und auf strategischer Ebene erkennt, dass nachhaltiges Handeln das gesamte Unternehmen voranbringt, dann sehe ich kein Problem darin, wenn es an der Kommunikation aufgehängt ist. Unternehmen, vor allem mit externen Investoren, müssen häufig die an sie gestellten Renditeerwartungen erfüllen. Oft gibt es die saubereren Lösungen nicht direkt zum Nulltarif, sondern sie sind mit Investitionen verbunden, die sich aber zeitnah rechnen. Man muss aus den bestehenden Ansätzen ausbrechen und sich aus der Komfortzone herausbewegen. Das ist die Herausforderung, vor der Unternehmenslenker stehen und lange sind sie diesen Schritt einfach nicht gegangen. Solange Investoren die Nachhaltigkeit des Unternehmens nicht hinterfragen, fokussieren sich die meisten nur darauf das bestehende System zu optimieren, statt nach Alternativen zu suchen. Für eine lebenswerte Zukunft braucht es aber Entscheidungen und Lösungen, die langfristig und mutig sind. Das ist wahre unternehmerische Nachhaltigkeit für mich.

Text: Jana Nagl

Das LPRS>> Forum wird 15! – Save the Date für das Jubiläum

Wir freuen uns, euch den Termin für das 15. LPRS>>Forum bekanntgeben zu können: Am 24. April 2020 findet in Leipzig die größte Veranstaltung des LPRS – Leipziger Public Relations Studenten e.V. statt und feiert damit sein 15-jähriges Bestehen. Dazu möchten wir ganz herzlich einladen.

Das Forumswochenende erstreckt sich über den 24. und 25. April 2020.
Alle weiteren Informationen zum Thema, zu den Referenten und zum Veranstaltungsort werden rechtzeitig und immer aktuell auf unserer Homepage www.lprs.de veröffentlicht.

Wir freuen uns schon jetzt auf das 15. LPRS>>Forum und hoffen, dass ihr zahlreich erscheinen könnt.

Julia, Helene, Melanie, Björn & Annika – Vorstand des Vereinsjahres 2019/20

PR-Salon mit Julia Bönisch von sueddeutsche.de – Chefredakteurin im digitalen Zeitalter

 

 

Schwindende Leserzahlen, mangelnde Zahlungsbereitschaft und ein Wackeln der Grundpfeiler, auf denen Zeitungen einst bauten. Das ist Journalismus heute. Die Digitalisierung hat in diesem Bereich einiges auf den Kopf gestellt und fordert etablierte wie neue Zeitungsredaktionen täglich heraus. Eine, die sich vor dieser Herausforderung nicht scheut, ist Julia Bönisch, Chefredakteurin von Süddeutsche.de. Seit 2007 arbeitet sie in der Onlineredaktion der Süddeutschen Zeitung und wurde Ende 2017 in die Chefredaktion berufen. Am 27.Juni 2019 begrüßte sie der LPRS zu einer spannenden Diskussion im Rahmen des PR-Salons. In vertrauter Atmosphäre erzählte sie den Studierenden von ihren Erfahrungen als Chefredakteurin im digitalen Zeitalter. Die kritischen Fragen der Moderatoren Florian Dietsche (Aktiver des LPRS e.V.) und Prof. Alexander Godulla (Professor für Empirische Kommunikations- und Medienforschung an der Universität Leipzig) beantwortete sie offen, ehrlich und vor allem: direkt.

 

Von der analogen zur digitalen Marke

Die Studierenden des LPRS müssen an diesem Abend ein frustrierendes, aber reales Bild der jüngeren Leserschaft der SZ dargestellt haben. Niemand der Anwesenden besaß ein Online-Abo, geschweige denn ein Print-Abo der Süddeutschen Zeitung. Sich für die Inhalte interessieren, das täten die Studierenden schon, doch bezahlen dafür? Das Geld scheint bei Netflix und Amazon doch besser angelegt zu sein. Die Gründe für die mangelnde Zahlungsbereitschaft kennt Julia Bönisch. Sie weiß, dass die SZ, genau wie jede andere Zeitung in Deutschland, hart für ihre Leser kämpfen muss. Diese Situation zu meistern, das ginge nur über konsequent gute Inhalte und der ständigen Prüfung, ob der Content auch attraktiv sei. Bönisch führte aus, dass ein Umdenken stattfinden müsse, um eine stärker nutzerorientierte Arbeitsweise zu etablieren. Die Transformation und Kollaboration zwischen Print und Online Redaktion sei dabei manchmal fordernd, könne aber im besten Fall Synergien schaffen, die zu einer starken Marke online und offline führen. Die Süddeutsche Zeitung als großes Haus habe viele Vorteile gegenüber anderen Anbietern und arbeite ständig an sich und ihren Produkten, erzählt Frau Bönisch.

 

Redaktionen im Change Prozess

Die permanenten Umbrüche in der Umwelt der Zeitungen gehen nicht spurlos an Mitarbeitenden vorbei. So erscheint es besonders in diesen Zeiten wichtig, stark zu führen. Dies sei nur bedingt möglich, gibt Julia Bönisch zu bedenken. Die Sicherheit, die sich Mitarbeitende von ihr und ihren Kollegen wünschen, könne sie nicht konsequent vorleben. Wer wisse schon, wie die Welt der Redaktionen in einem Jahr aussieht? Was Julia Bönisch jedoch weiß, ist, dass man als Organisation entscheidungsfreudiger werden muss, um den Angestellten nicht nur Aufgaben „digital on top“ aufzuerlegen, sondern um eine sinnvolle Fokussierung auf bestimmte Produkte zu gewährleisten. Julia Bönisch beschreibt ihre tägliche Arbeit als Balanceakt zwischen verschiedenen Sicht- und Arbeitsweisen. Die digitale Transformation sei omnipräsent spürbar und erfordere hohes Engagement.

 

Als Frau an der Spitze

Bei einem vorrangig weiblich dominierten Studiengang und Verein war es natürlich nur logisch, dass zwei Männer durch den PR-Salon führten und die Fragen an Julia Bönisch stellten. Kleiner Scherz. Allen Anwesenden brannte gleichermaßen eine Frage besonders unter den Nägeln:

Wie ist es als Frau an der Spitze? Nicht immer leicht, die Antwort. Julia Bönisch erklärte, dass man sicherlich ein dickeres Fell da oben brauche, dabei sei es aber egal, ob Frau oder Mann. Als Frau müsse man sich eben auch trauen, Entscheidungen zu treffen und nicht mit jedem „Best-Buddy“ zu sein. Am Wichtigsten sei jedoch der Punkt, ob man führen will. Man müsse sich selber ehrlich prüfen und sich dieser Frage stellen. „Die schlimmsten Chefs sind immer die, die gar nicht Chef sein wollen. Seid ehrlich zu euch selbst.“ erzählte sie den gespannten LPRS-Mitgliedern.

 

Journalisten – eine bedrohte Art?  

Ob als Chefin oder Redakteur, auch das Berufsbild des Journalisten hat sich massiv geändert. Journalisten heute sollten Allrounder sein und können aus allen Fachbereichen stammen. Gerade diese Fachexpertise mache die Redaktion der SZ so vielfältig und präzise. Ob es sich heute noch lohne Journalist zu werden müsse jeder für sich entscheiden, so Julia Bönisch. Ihre persönliche Leidenschaft habe sie immer vorangetrieben. Natürlich sei der Beruf heute nicht mehr so attraktiv wie noch vor 20 Jahren, dafür sei alleine die Bezahlung zu schlecht. „Wenn einem aber so eine Strache-Aktion gelingt, dann hat man das Gefühl, man kann wirklich was bewegen. Und das ist ein tolles Gefühl.“

Gut recherchierte Inhalte bringen eben auch heute noch die meisten Klicks und manchmal auch eine Regierung zu Fall. Dafür muss sich der steinige Weg zwischen Print und Online lohnen.

Der LRPS – Leipziger Public Relations Studenten e.V. bedankt sich bei Julia Bönisch für die spannenden und persönlichen Einblicke in die Arbeitswelt einer Chefredakteurin.

 

Text: Jeanne Link

Foto: Tom Kornblum

Podcast #3: Kathrin Kloppe über Dialoge in der Kommunikation

“Es ist wie der Zucker im Kuchen, wie das Wasser im Bad”. Unser Gast im LPRS Podcast – PR-Talk to go ist in dieser Folge Kathrin Kloppe, Attaché des Auswärtigen Amts bei der ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Brüssel. Sie zeichnet ein Bild der dialogischen Kommunikation, die “irgendwie dazu gehört, aber doch von vielen vergessen wird”. Wo häufig Ziele und Kernbotschaften im Mittelpunkt stehen, tritt der Dialog als elementarer Bestandteil der Kommunikation in den Hintergrund. Gemeinsam mit Communication-Management-Studentin Lea Waskowiak erörtert Kloppe diese Herausforderung auch vor dem Hintergrund digitaler Zeiten.

Hier geht’s zur Folge.

Beteiligte: Lea Waskowiak (Interview + Schnitt), Inga-Marit Nölle (Teaser), Sarah Maus (Organisation, Team Lead)

 

Neuer Vorstand für das Vereinsjahr 2019/20

Leipzig • Die Aktiven Mitglieder des LPRS – Leipziger Public Relations Studenten e.V. haben am 07. Mai 2019 einen neuen Vorstand gewählt. Julia Dietlmeier übernimmt ab sofort die Rolle der Vorstandsvorsitzenden und löst damit Fabian Virgil ab. Stellvertretend agiert Helene Lamprecht und leitet das Ressort Veranstaltungen, welches zuvor in der Hand von Paula Auksutat lag. 
Das Amt der Schatzmeisterin übernimmt Melanie Bauer von Jana Brockhaus. Das Mitglieder-Ressort übergab Katharina Tengler an Annika Lück. Das Ressort Kommunikation wird künftig von Björn Borchardt bekleidet, er löst Felix Vierheller ab.
Bis auf letzteren befinden sich alle Vorstandsmitglieder im zweiten Semester des Master of Arts Communication Management an der Universität Leipzig, während Björn Borchardt den Bachelor of Arts in Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig studiert.

Ganz herzlich bedankt sich der LPRS e.V. bei dem abgelösten Vorstand für die ausgezeichnete Arbeit im zurückliegenden Vereinsjahr: 
„Unser Ziel ist es an die erfolgreiche Arbeit unserer Vorgänger nahtlos anzuknüpfen. Gemeinsam möchten wir den LPRS weiter voranbringen und zusammen mit unseren aktiven Mitgliedern, Almuni-Mitgliedern, dem Beirat und unseren Förderern die Professionalisierung der Public Relations weiter antreiben. Getreu unserem Leitsatz ‚Mehr Wissen, mehr kennen, mehr können‘ streben wir auch in Zukunft danach, unser Netzwerk nachhaltig auszubauen und weiterhin mit Veranstaltungen aller Art die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.“, so die neue Vorstandsvorsitzende Julia Dietlmeier.

 

Nutzungsrecht: Bild frei zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit Berichterstattung, Credit: Maximilian van Poele

„Are you [for] real? Zwischen Schein und Sein in der Kommunikation“ Rückblick auf das REFRESH und das 14. LPRS>>FORUM

 

Alle, die sich am 3. Mai auf den Weg nach Leipzig gemacht haben, konnten einen ereignisreichen Tag mit dem LPRS e.V. verbringen. Akademische Impulse trafen auf Insights aus der Praxis, Grenzen der Realität verschwammen und der Begriff der Authentizität wurde heiß diskutiert.

Begonnen hat der Tag des LPRS>>Forums aber zunächst in der Bibliotheca Albertina:

 

REFRESH 2019

In der Albertina trafen schon früh am Morgen Alumni des Lehrbereichs auf Professionals aus anderen Teilen Deutschlands, ältere Jahrgänge auf jüngere Abschlussklassen – sie alle konnten sich von den Professoren des Lehrbereichs Communication Management über aktuelle Studien und ihre Ergebnisse informieren lassen.

Zu Beginn ordnete Professor Ansgar Zerfaß das Begriffswirrwarr rund um den Begriff der Strategischen Kommunikation und nahm das Publikum mit auf ein kleines Gedankenexperiment. Professor Alexander Godulla hingegen framte kurzerhand das Motto des Forumsabend „Are you for real?“ neu und fragte aus der Perspektive der Startup-Kommunikation heraus, wann etwas Bestand hat. Abgerundet wurde der Input aus der Wissenschaft durch eine bunte Mischung weiterer Studienergebnisse, die von der Finanz- bis zur Influencer-Kommunikation reichten.

 

14. LPRS>>FORUM

Von der Bibliothek ging es dann direkt zum MDR, genauer zum Mediengarten der media city Leipzig. Hier warteten elf Unternehmen, Agenturen & Beratungen darauf, unsere Mitglieder über ihre Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten zu informieren. Das LPRS>>Karrieretreffen fand wie auch schon in den letzten Jahren in Form eines Jobspeeddatings statt: Nach acht Minuten Gespräch wurde zu einem der sechs zugeteilten Partner gewechselt – immer auf der Suche nach einem potenziellen Match oder der nächsten Praktikumsmöglichkeit.

 

Im Anschluss begann das 14. LPRS>>Forum, offiziell eingeläutet durch die Begrüßung des LPRS>>Vorstands. Das Wort übergab der Vorstand anschließend an Daniel Neuen, Chefredakteur des PR-Report, der als Moderator durch den Abend führte. 165 Anmeldungen zählten die Organisatoren für das Forum. Aktive, Alumni, Referenten, Förderer, befreundete PR-Initiativen, Lehrende und Professionals reisten von nah und fern zum jährlichen LPRS>>Forum  an und formten ein Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Presse.

 

Unter dem Motto „Are you [for] real? Zwischen Schein und Sein in der Kommunikation“ brachten die Speaker an diesem Abend Licht ins Dunkel und referierten über Authentizität und Glaubwürdigkeit in der PR. Zunächst aber lockerte Magier Nico Haupt dank verblüffender Tricks bereits am frühen Abend die Stimmung unter den Anwesenden. Passend zum Thema ließ Haupt das Publikum an der eigenen Wahrnehmung zweifeln und holte dafür den ein oder anderen Zuschauer auf die Bühne.  

 

„Wir sind kein Liter Milch“

Dann folgte die erste Keynote des Abends: Dr. Jan Müller, Head of Group Communications bei MAN Energy Solutions, nahm die Zuschauer gemeinsam mit Nietzsche und Cicero mit auf einen gedanklichen Bar-Besuch, um die Bedeutung von Authentizität zu ergründen. Gemeinsam mit dem Publikum fragte er sich: Ist Authentizität wie ein Bio-Siegel für Kommunikation? „Heute soll alles möglichst echt, natürlich und unverfälscht sein. Ganz so wie unser Essen, nach Möglichkeit natürlich, bio und regional.“ Aber muss oder soll Kommunikation auch so sein? Müller meint: „Nein, wir sind kein Liter Milch, den man nach gewissen Richtlinien bio-zertifizieren kann oder nicht. Authentizität muss unter Real-Bedingungen betrachtet werden, sie ist die Konsistenz zwischen Reden und Handeln. Nicht alles, was „echt“ ist, ist in diesem speziellen Moment nun auch passend oder angemessen.“

„Es ist naiv, nach dem Echten zu suchen“

Michael Gentsch, Leiter der Marketingabteilung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und als dessen Vertreter gleichzeitig jüngster Förderer des LPRS, evaluierte in seiner Keynote den Begriff der „medialen Vertrauenskrise“. Mit dem Krisenbegriff mache man es sich zu einfach, so Gentsch. Vielmehr seien gesellschaftliche, kulturelle und politische Bedingungen für eine gewisses Stimmungsbild verantwortlich. Vertrauen könnte als „riskante Vorleistung“ leicht erschüttert werden, wie er am Beispiel der Berichterstattung zur „Hetzjagd“ in Chemnitz darlegte. Seine Conclusio lautet wie folgt: Auch wenn der Rundfunk-Staatsvertrag die Objektivität zur Pflicht eines Journalisten erklärt, so sei sie in der Realität im besten Fall „verklärt romantisch“.

Nach einer Pause, in der die ersten Eindrücke zum Thema Schein und Sein in der Kommunikation verdaut werden konnten, ging es weiter im Programm – oder so ähnlich. LPRS>>Vorständin Paula Auksutat interviewte Mandy Nieber, Alumna und Media Relations Managerin bei adidas, welche kurzerhand für die leider erkrankte Lena Stork einsprang. Die beiden sprachen unter anderem über die junge Belegschaft, die dynamische Kultur und interne Kommunikation im Headquarter des Weltkonzerns. Darüber hinaus lieferte Nieber eine klare Antwort auf die häufige Frage: Muss man als Kommunikator auf sozialen Netzwerken auch privat aktiv sein? „Nein“, die Sichtbarkeit der eigenen Person sei in einigen Personen durchaus sinnvoll, als Pressekontakt zu Quartalskennzahlen kein Must-Have. Lesen könne man schließlich auch ohne selbst Inhalte zu teilen.

Als letzten offiziellen Programmpunkt forderte Moderator Daniel Neuen  den drei Rednern zu fortgeschrittener Stunde noch einiges ab: In der Podiumsdiskussion stellte er die Masterfrage: „Wo liegt der Unterschied zwischen Offenheit, Ehrlichkeit und Authentizität, Herr Müller?“. Dr. Müller konterte: „Ehrlichkeit ist eine Zutat für Authentizität. Aber man muss nicht so ehrlich sein alles offen zu legen. Am Ende geht es um die richtige Dosis.“

 

Im Anschluss begann der gesellige Teil des Abends – es wurde genetzwerkt, gelacht, gefeiert und vielleicht noch über das ein oder andere Zitat des Abends resümiert.

Mit dem Kopf voller Eindrücke blicken wir zurück auf ein spannendes LPRS>>Forum und danken unseren Gästen für den wunderbaren Abend und allen aktiven Mitgliedern, Alumni, Förderern sowie Sponsoren des Vereins für die großartige Unterstützung.

 

Text: Lea Waskowiak & Felix Vierheller (M.A. Communication Management)

Fotos: © Jana Mila Lippitz

Alle Infos zum REFRESH 2019 & 14. LPRS>>Forum

REFRESH 2019 (Veranstaltung des Lehrbereichs Communication Management der Universität Leipzig)

Wer in Kommunikationsmanagement und PR aktiv ist, erlebt täglich neue Herausforderungen. Kaum eine Profession verändert sich so schnell und dynamisch. Ebenso rasch entwickelt sich der Stand der internationalen Forschung im Themenfeld. REFRESH ist eine eintägige Veranstaltung, die aktuelle praxisrelevante Studienergebnisse zur strategischen Kommunikation kompakt vermittelt und zum Austausch mit dem führenden Think-Tank zum Themenfeld im Deutschland einlädt. Am Puls der Zeit bleiben, neue Impulse erhalten, Wissen auffrischen – das ist das Ziel dieser jährlichen Veranstaltung der Universität Leipzig.

Weitere Informationen sowie das komplette Programm zum REFRESH 2019 sind hier zu finden.

Termin:    Freitag, 3. Mai 2019, 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort:          Universität Leipzig, Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig

                Großer Vortragssaal (Erdgeschoss links)

 

LPRS>> Forum 2019: Zwischen Schein und Sein in der Kommunikation

Seit es die Kommunikation gibt, gibt es den Streit zwischen Inhalt und Verpackung – was ist wichtiger? Wir versuchen uns heute eine Meinung zu bilden, in einer Welt, in der ein Überangebot an Inhalten um die Aufmerksamkeit der Rezipienten kämpft. Gerade in Zeiten von Fake News stellt sich die Frage, wie wichtig wahre, reale Inhalte noch sind. In der Informationsflut kämpfen Organisationen im Wettbewerb der Aufmerksamkeit um die Poleposition. Organisationen wie Individuen in der Öffentlichkeit prägt heute wie nie zuvor der Wunsch danach, authentisch und real zu sein. Aber was ist schon real?
Gemeinsam möchten wir uns dem Schein und Sein in der Kommunikation auf dem 14. LPRS Forum widmen.

Termin:  Freitag, 3. Mai 2019, ab 17.30 Uhr

Ort:        Mediengarten der media city Leipzig, Altenburger Str. 15, 04275 Leipzig

 

Ablauf:

Freitag (03.05.)

16:00-17:00 Uhr Karrieretreffen

17:30-18:30 Uhr Einlass und Sektempfang

18:30-19:00 Uhr Begrüßung

19:00-20:00 Uhr Impulsvortrag

20:00-21:00 Uhr Essen

21:00-22:00 Uhr Impulsvortrag und Abschlussrunde

 

Samstag (04.05.)

09-10:00 Uhr Frühstück

10-11:30 Uhr Vollversammlung

12-14:30 Uhr Workshops

 

Mitteldeutscher Rundfunk unterstützt den LPRS ab Mai als Förderer und ist auch gleich mit Forumsredner Michael Gentsch vertreten

Der LPRS – Leipziger Public Relations Studenten e.V. darf ab Mai 2019 den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) als neuen Förderer begrüßen. Der LPRS zählt in erster Linie Kommunikationsagenturen und -beratungen zu seinen Förderern, daher heißt der Verein die ARD-Landesrundfunkanstalt ganz besonders herzlich willkommen. Der Sender für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Sitz in Leipzig produziert mit rund 2.000 festen und vielen freien Mitarbeitern an 22 Standorten mehr als 225 Programmstunden täglich. Hier entstehen Multimediaangebote fürs Web und als App, ein Fernsehvollprogramm, zehn Radiosender und über 100 klassische Konzerte pro Jahr. Der MDR produziert qualitativ hochwertige Inhalte dabei nicht nur für die eigenen Kanäle, sondern auch für Das Erste, das Gemeinschaftsprogramm der ARD, für KiKA sowie für Partnerschaftsprogramme wie FUNK, ARTE, 3sat und Phoenix.

Von den rund acht Millionen Menschen im Sendegebiet erreicht das Multimediahaus damit täglich mehr als die Hälfte, innerhalb von zwei Wochen nahezu jeden. Zur Verantwortung als größtes und erfolgreichstes Medium in Mitteldeutschland gehört die Analyse und Reaktion auf sich wandelnde Kommunikationsbedürfnisse und die Veränderung des Technologie- und Medienumfelds. Im MDR-Entwicklungsplan 2018-2021 heißt es dazu: „Mit Blick auf die Vielzahl der technologischen und inhaltlichen Herausforderungen einer digitalen Medienwelt werden wir nicht alle notwendigen Strukturen und Lösungen, die wir für eine erfolgreiche Gestaltung unseres Auftrags benötigen, selbst vorhalten oder erarbeiten können. Um trotz unserer begrenzten Ressourcen wettbewerbsfähig zu sein, brauchen wir Kooperationen mit Hochschulen, Technologieexperten und Start-ups – insbesondere aus Mitteldeutschland – als wesentliche Bausteine unserer Strategie.”

Ansprechpartner seitens des MDR wird Michael Gentsch, Leiter der Abteilung Marketing und stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Kommunikation, sein: „Mit dem Leipziger PR-Studiengang Communication Management verbindet uns bereits seit Jahren eine fruchtbare Zusammenarbeit: Von Nirgendwoher kamen mehr Studenten, junge Kolleginnen und Kollegen, Forschungsprojekte und Abschlussarbeiten zu uns. Wir haben also schon einiges gemeinsam angepflanzt und großgezogen, deshalb wurde es Zeit, dass wir mit dem Kooperationsvertrag noch ein Schild ans Beet stellen.”
Michael Gentsch selbst ist am 14. LPRS>>Forum zum kommenden Freitag bereits live zu erleben. Er spricht über „Vertrauen als Markenkern des gemeinsamen freien Rundfunks“.

In der Jobbörse auf www.lprs.de werden künftig regelmäßig freie Stellen im Bereich der Kommunikation beim MDR ausgeschrieben werden.

 

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